Christian Drastil: “Chaos auf diversen Schreibtischen, aber strukturiert im Kopf”

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Christian Drastil ist einer der motiviertesten Medienunternehmer Österreichs. Er gründete den Börse Express und die Plattform Wirtschaftsblatt.at. Vor einigen Jahren machte Drastil sich mit seinem eigenen Portal selbständig. Auf Börse Social Network präsentiert er seit mehr als einem Jahr Wirtschaftsnachrichten im sozialen Format. 

Deine Lieblings-App für den Arbeitsalltag?

Da nenn ich vier: Bloomberg für die Facette “Aktien”, ORF Teletext App für eh alles, Podcast Apps (Projekt X) bzw. meine Runplugged-App fürs Laufen

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne ein Startup gründen?

Mein Co. Josef Chladek hat sich über die Jahre und über verschiedene “Anwendungsbereiche” klar als “Best Play” positioniert und wird das auch bleiben. Er ist begeisterungsfähig zB auch für die Lauf- und Börsesachen, die noch kommen, obwohl das eigentlich nicht seine klassische Polung ist. Wir funktionieren als “Team auf gleicher Höhe” schon seit 15 Jahren. Und später mal: Mit meinen Kindern!

Was tust du, um produktiv zu sein oder deine Produktivität zu erhöhen?

Wenn ich all meine Rituale aufzählen würde, könntest eine TV-Serie drehen. Im Kern: Ich habe jeden Tag selbstauferlegte Pflichten (Kür-Dinge und lästige Sachen), ohne die ich mich nicht belohnen darf (Laufen, gutes Glas Bier …). Ich habe Chaos auf diversen Schreibtischen, bin aber sehr strukturiert im Kopf. Glaub ich zumindest.

Woraus besteht dein Arbeitsplatz, welche Essentials findet man auf deinem Schreibtisch?

Grundsätzlich gilt: Wherever I lay my laptop, that’s my home. Im Speziellen gilt: Freier Blick zum TV, um nebenbei n-tv oder Eurosport bzw. Formate wie “Willkommen Österreich” nebenbei wegzukonsumieren. Mit Lächeln gehts kreativer.

Was stört dich am Unternehmertum am meisten (und was tust du dagegen)?

Die Politik, die Rot/Schwarz hierzulande gegen die Unternehmer fährt, obwohl man sich gleichzeitig auf Werbeplakaten unternehmerfreundlich präsentiert. Und: Dass das Investieren in Aktien steuerlich benachteiligt und gebasht wird, ist sogar ein Foul am Volksvermögen. Ich schreibe seit Jahren dagegen an,  aber es wird immer schlimmer. Höchstwahrscheinlich belächelt man mich “da oben in den Politkersphären”.

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About Author

Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

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