Judith Denkmayr: “Ich wäre gerne Business Partner von Grumpy Cat”

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Die Social Media Liebhaberin Judith Denkmayr hatte ihre ersten Berührungspunkte mit Social Media 2005 bei Play.FM, später war sie beim Musiksender gotv aktiv. Schließlich ging es für die Grumpy Cat Auskennerin zu ATV, wo sie die Sendung Am Punkt gestaltete. 2010 war dann Kick-off für ihre Agentur Digital Affairs, die im letzten Jahr von Vice CEE gekauft wurde. Bei Five on Fillmore verrät sie heute mehr zur Lieblingsapp, Businesspartnern und dem Unternehmertum.

Deine Lieblings-App für den Arbeitsalltag?

Boomerang. das gehört auch zu meinen wichtigsten Produktivitätstools.
Boomerang ist eine WebApp bzw Gmail-Erweiterung, die es einem einerseits ermöglicht, Emails zu einem definierten, späteren Zeitpunkt noch mal neu in die eigene Inbox zu schicken (quasi neu als todo einreihen) und – für mich das Schlüsselfeature – Emails zu schedulen. Ich kann zb. heute schon festlegen, dass ich Ende Juni ein bestimmtes Mail an meine Steuerberaterin schicken muss. Oder einfach alle Mails, die ich nicht um zwei Uhr morgens rausschicken will, um 9 Uhr früh abschicken.

Mit dieser Persönlichkeit würde ich gerne ein Startup gründen:

Nicht Person, Katze!

Ich wäre gerne Business Partner von Grumpy Cat, Cofunder des Grumpy Media Imperiums!

Unter meiner Führung könnte sich Hello Kitty in Sachen Merchandising warm anziehen!

Was tust du, um produktiv zu sein oder deine Produktivität zu erhöhen?

Nichts außergewöhnliches: Etwas früher im Büro sein, um Emails in Ruhe abarbeiten zu können. Alles, was in drei bis fünf Minuten erledigt ist, sofort machen. Für denkintensive Tasks Zeit am Tagesrand blocken (meistens eigentlich nächst, unter tags kommt man nicht dazu). Zu Terminen oder nach Hause auch mal zu Fuß gehen, um den Kopf frei zu kriegen und dann wieder neu starten zu können. Telefon auf lautlos drehen, Push Benachrichtigungen von WhatsApp, Facebook oder Twitter abdrehen.

Woraus besteht dein Arbeitsplatz, welche Essentials findet man auf deinem Schreibtisch?

Ein Desktop Computer (Surprise!) – wegen der Ergonomie und so. Ein Werbegeschenk-Taschenrechner, ein Post-It-Block (für die kleinen Todos zwischen den großen Tasks), ein solarbetriebener Wackelbuddha, ein Notizbuch, ein Fineliner und immer ein bisschen Papier mit Dingen, die ich mir vorgenommen habe, irgendwann mal zu lesen: Verträge, Briefings, etc. Und flüssiges Koffein, mal in Pappbechern, Häferln oder Dosen.

Was stört dich am Unternehmertum am meisten?

Einerseits die unfassbaren bürokratische Aufwände, die mit einer GmbH zusammenhängen und die damit verbundenen Kosten. (Doppelte Buchhaltung via Steuerberatung, jede kleine Änderung im Firmenbuch kostenpflichtig, Notariat mitbezahlen, Wiener Zeitung Veröffentlichung etc.)

Andererseits, dass sich die Branche selbst das Leben so schwer macht, mit unhaltbaren Versprechungen, Dumpingpreisen, Backstabbing – und damit eine beeindruckende Abwärtsspirale für die Rentabilität und Lebensqualität in der Branche in Kraft gesetzt hat.

Gegen ersteres kann man nicht wirklich etwas tun – bei zweiterem versuche ich, mir meine Partner nach gemeinsamen Werten auszusuchen…

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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