Anna Iarotska (Robo): “Viele Entscheidungsträger haben ein sehr stereotypisches Denken”

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Anna Iarotska hat mit ihrem Startup “Robo” einen programmierbaren Roboter-Baukasten für Kinder entwickelt. Für das Spielzeug, dass den Kindern Grundkenntnisse des Programmierens beibringen soll, startet die Gründerin jetzt eine Kickstarter-Kampagne. Die COO des jungen Unternehmens gibt Fillmore einen Einblick in ihren Alltag.

Deine Lieblings-App für den Arbeitsalltag?

Wunderlist.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne ein Startup gründen?

Ich bewundere zwar viele erfolgreichen Unternehmer, aber ich würde sie lieber in der Rolle von meinen Mentoren sehen. Fürs Unternehmen gründen bleibe ich bei meinen derzeitigen Mitgründerteam: Rustem Akishbekov und Yuriy Levin. In den zwei Jahren seitdem wir zusammenarbeiten, hat jeder von uns sich sehr viel weiterentwickelt und das ist etwas, was mich begeistert. Wir sprudeln vor Ideen und ich bin gespannt, worauf wir in drei Jahren arbeiten werden. Es kann entweder etwas an der Schnittstelle Roboter/Kinder/Schule sein oder auch etwas ganz anderes.

Was tust du, um produktiv zu sein oder deine Produktivität zu erhöhen?

Am Abend davor oder am Morgen die zwei bis drei wichtigsten Prioritäten für den Tag überlegen.

Woraus besteht dein Arbeitsplatz, welche Essentials findet man auf deinem Schreibtisch?

Ein Glas Wasser und Obst sind immer dabei.

Was stört dich am Unternehmertum am meisten?

Stereotypen. Leider haben viele “Entscheidungsträger” ein sehr stereotypisches Denken: Angefangen von auf Frauen bezogene Stereotypen bis reine geschäftsbezogene Stereotypen à la “wir können es nicht so machen, weil es noch niemand gemacht hat”. Ich hoffe, ich und das, was ich mache, kann einige Stereotypen in Frage stellen.

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About Author

Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

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