Bei Stripe kann man sich ab sofort auch als Team bewerben

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Vielleicht arbeitet man gerade an einem Projekt mit anderen, bis es Zeit ist sich einmal bei einer Firma zu bewerben. Die Kollegin und den Kollegen von dem anderen Projekt kann man nicht mitnehmen, weil es mitunter keine offene Stelle gibt. Schade, denn die Zusammenarbeit hat gut geklappt. Stripe, das Bezahldienst Startup aus San Francisco, möchte dies nun ändern. Statt alleine, können sich auch Gruppen von zwei bis fünf Personen gemeinsam bewerben. Acqui-Hire einmal anders, könnte man vermutlich auch sagen.

Stripe führt in einem Blogpost, in dem sie die Neuerung ankündigen, auch das Beispiel von Open Source Projekten an. Da möchte man vielleicht alle, die mitgearbeitet haben, auch weiterhin um sich haben. Stripe engagiert sich ja ebenso mit einem Open Source Stipendium in der Szene, der Österreicher Nik Graf konnte so gerade drei Monate bei der Firma verbringen.

Auch Y Combinator sucht verstärkt nach eingespielten Teams, statt einzelnen Gründern, so der Stripe Blogpost weiter. Dort hat man sich wohl etwas von der Idee abgeschaut.

BYOT heißt diese Idee, statt der eigenen Technologie, soll man aber das eigene Team mitbringen.

Bewerberinnen und Bewerber können Lebenslauf für jede Person und Wünsche für die jeweilige beste Position für jedes Teammitglied mitschicken. Außerdem wird eine kurze Beschreibung davon verlangt, woher man sich kennt oder wie man in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat.

Übrigens wird nicht nur nach Software Developern gesucht, auch Designer, Manager oder Product Manager sind willkommen.

Wer sich im Team bewirbt, dem wird versprochen, dass man gemeinsam und immer gleichzeitig durch den Interviewprozess geführt wird. Ein Angebot wird auch an die gesamte Gruppe gestellt.

Stripe sieht dies als Test, eine neue Form der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

UPDATE: Stripe Co-Founder Patrick Collison reagierte auf Twitter auf Kritik, wonach dieses System dazu führen würde, dass es weniger Diversity unter neu angestellten Mitarbeitern geben würde.

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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