Gründer-Garage: Wienerin gewinnt zweiten Platz

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Bei dem Startup-Wettbewerb von Google schaffte es ein Gründerinnenteam aus Österreich mit einem Job-Portal ins Finale. 

Drei Monate Startup-Programm

“Das Leben ist zu kurz für den falschen Job”, deshalb gründete die Wienerin Stefanie Feder ein neues Konzept für ein Karriereportal – “Projectroom”. Die Idee reichte sie gemeinsam mit Ko-Gründerin Miriam Schifferdecker bei der Gründer-Garage ein. Bei dem von Google initiierten Startup-Wettbewerb erreichte das Team am Sonntag den zweiten Platz.

Drei Monate lang arbeiteten die Teilnehmer im Rahmen der Gründer-Garage an ihren Ideen. 800 Konzepte erhielten die Organisatoren dieses Jahr für das Programm. Die Juyry wählte daraus die 50 besten Startups, die dafür insgesamt Preise im Wert von 100.000 Euro entgegennahmen. Mit dem ersten Platz wurde die Ruhestandsberatung “HIRus – Helden im Ruhestand” ausgezeichnet. Der Preis sind 20.000 Euro sowie eine Reise ins Silicon Valley für die Gründer.

Talente hervorheben

Für das innovative Bewerbungsportal bekommt das Wiener Projectroom-Team 15.000 Euro. Im Gegensatz zu konventionellen Bewerbungen will Feder mit der Website nicht die beruflichen Stationen, sondern die Talente und Interessen eines potenziellen Mitarbeiters hervorheben. Und auch Arbeitgeber sollen über das Portal effizienter die geeigneten Personen finden. Das Startup plant ein Geschäftsmodell, bei dem Nutzer nur zahlen, wenn eine Leistung auch tatsächlich in Anspruch genommen wird. So seien Nutzerprofile sowie das Veröffentlichen von Stellenanzeigen kostenlos, bei Kontaktaufnahme oder für zusätzliche Dienste muss der User zahlen.

projectroom-gruendergarage

Mit dem Startkapital will Projectroom die Entwicklung des Portals fertig stellen, die Seite launchen und dann Reichweite aufbauen.  Alle weiteren Gewinner und Einreichungen sind auf der Gründer-Garage-Plattform zu finden.


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About Author

Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

4 Comments

  1. ich finde die idee ja prinzipiell nicht schlecht, aber mir sind zig ähnliche sachen schon untergekommen. jedenfalls braucht es ordentlich kapital um hier durchzutauchen. 15tausend für entwicklung, marketing “userbasis aufbauen”…
    ich finds auch interessant dass man einen so hohen platz belegen kann ohne ein design, prototyp etc. vorweisen zu können? ein wesentlicher unterschied auf einem so dichten markt könnte ein völlig neuer zugang in sachen UX/UI und mobile app sein – hab mich jetzt auf der garage seite durchgelesen, finde dazu nichts.
    wünche viel erfolg, sehe die idee oder das was ich dvon derzeit sehen kann sehr skeptisch.

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