KochAbo geht an Berliner Mitbewerber Marley Spoon

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Der von Unternehmer Michael Ströck gegründete Essenslieferdienst geht an den Berliner Mitbewerber Marley Spoon. Der neue Eigentümer will KochAbo in Deutschland expandieren. 

KochAbo in Deutschland

Nach dem Verkauf von Shpock und Wikidocs meldet SpeedInvest den nächsten Exit aus seinem Portfolio. Wie der Kurier berichtet, übernimmt das Berliner Startup Marley Spoon den österreichischen Essenslieferdienst KochAbo. Das 2012 vom Inkubator i5invest groß gezogene Unternehmen strebte zuletzt eine Deutschland-Expansion an, was offenbar nicht funktionierte. SpeedInvest-Managerin Nina Wöss bestätigt den Verkauf von KochAbo an Marley Spoon und erklärt, dass sowohl die VC-Firma als auch Geschäftsführer Michael Ströck zumindest operativ 100 Prozent ausgestiegen sind. Die Marke und das Wiener Büro bleiben laut Wöss derzeit erhalten. Laut AngelList fand der Exit bereits im September statt.

Über den Deal wurde Stillschweigen vereinbart, die Investment-Managerin verrät nur, dass “wir grundsätzlich alle sehr zufrieden damit sind”. Anfang 2014 erklärte Ströck, dass der Service, bei dem Kunden sich Zutaten für vorgegebene Rezepte liefern lassen, pro Woche einen Umsatz von 70.000 Euro generiert und damit profitabel sei. Der neue Eigentümer Marley Spoon verfolgt ein ähnliches Geschäftsmodell und ist außerdem derzeit mit der US-Expansion beschäftigt.

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Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

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