Speedinvest investiert in Bikemap, 700.000 Euro für Fahrradrouten Community

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Neben dem Investment stellt Bikemap nun auch ein neues Design, “Premium Guides” und kostenpflichtige Zusatzdienste vor. Bikemap ist eine Plattform aus Wien, mit der User weltweit Fahrradrouten maßgeschneidert erstellen, hochladen und teilen können.

Die Community für Radfahrende konnte ein 700.000 Euro Investment für die weitere Internationalisierung und ein verstärktes Wachstum aufstellen. Angeführt wird die Runde von Speedinvest. Speedinvest investierte bereits in Holvi, Shpock und kochabo.at. Alle drei hatten vor kurzem ihren Exit.

Außerdem mit dabei sind Markus Wagner (i5invest), Alexander Igelsböck (Adspired), Thomas Kastenhofer (Co-Founder Jumio), Jürgen Habichler (European Investment AG) und Bikemap Gründer Peter Eich.

Aktuell hat Bikemap 500.000 registrierte User. “Wir haben eine aktive und schnell wachsende internationale Community”, sagt Bikemap CEO Christof Hinterplattner. Insgesamt verzeichnet das Routennetz auf Bikemap im Moment mehr als 240 Millionen Kilometer.

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“Bikemap hat uns mit seiner Kombination eines erfahrenen Teams und einer rapide wachsenden und aktiven Community überzeugt. Dies, gepaart mit dem globalen Anspruch sowie der weiteren Skalierung des Modells macht Bikemap zu einem der interessantesten Startups der heimischen Szene”, lobt Franz Salzmann, Partner bei Speedinvest, das Projekt.

1500 neue Routen täglich

“Täglich erstellen unsere User mehr als 1500 neue Routen mit Bikemap. Insgesamt können daher alle User bereits auf mehr als 2,8 Millionen verschiedene Routen in über 80 Ländern kostenlos zugreifen“, so Hinterplattner.

Hinterplattner war 2015 vom Gesundheitsportal Netdoktor, das zur österreichischen Tageszeitung Heute gehört, zu Bikemap gewechselt. Bikemap selbst wurde bereits 2007 von Peter Eich und Helge Fahrnberger gestartet.

Relaunch der Website und der Apps

Der Relaunch betrifft nun sowohl die Website als auch die Apps: “Multi-Device” ermöglicht es für User, ihre gespeicherten Informationen auf allen Endgeräten (Web, Mobile, Apps) synchron zu verwenden, ohne die Daten manuell abgleichen zu müssen. Die Bikemap Apps, für iOS und Android, verzeichnen schon mehr als 600.000 Downloads.

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Neben verbesserter Benutzerfreundlichkeit, sind ebenso “Premium Guides” für über 20 Regionen aus Deutschland, Österreich und Spanien abrufbar.

Vor dem Sommer starten kostenpflichtige Zusatzdienste

Noch vor dem Sommer werden des Weiteren kostenpflichtige Zusatzdienste folgen. Starke Nachfrage besteht, laut Bikemap, vor allem bei Offline Maps und Offline Navigation für die Nutzung im Ausland und in alpinen Regionen. Entscheidende Faktoren sind das Verhindern von Roaminggebühren und, dass man die Dienste auch in Gegenden ohne Handynetz verwenden kann.

Google startete mit Offline Maps bereits im letzten Jahr.

Derzeit sind rund 65% der User von Bikemap aus Europa, Wachstum beobachtet man ebenso in Brasilien, Argentinien, USA, Taiwan und China.

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Posted by Bikemap on Thursday, March 31, 2016

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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