Petra Köstinger holt digitale Schmankerln Österreichs auf ihren Blog

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Nach vier Jahren in einer Digitalagentur hat Petra Köstinger viel Feingefühl für die Branche gesammelt. Dieses setzt sie nun für ihren Blog Digitalschmankerl ein. Da wird über österreichische Kampagnen erzählt: Hashtag Kampagnen, Instagram, YouTube, Corporate Blog, Gamification und Twitter, alles findet Erwähnung. Digitalschmankerl ist zu einem guten Nachschlagewerk geworden, wenn man wissen will was kampagnentechnisch in Österreich passiert.

Weil wir mehr erfahren wollten, wie es zu der Idee den Blog zu starten kam und auch wie man zu all den Infos über die Kampagnen kommt, haben wir uns näher mit der Blogautorin unterhalten.

Wie kam es zu der Idee Digitalschmankerl zu gründen?

Digitalschmankerl war ein ziemlich spontanes Projekt. Die Idee hatte ich zum Start meiner Bildungskarenz. Mir sind immer wieder spannende Online-Kampagnen aus Österreich untergekommen und die wollte ich irgendwie sammeln. Ich hab mich bewusst für einen Blog (und gegen eine simple Notizliste) entschieden, weil ich die ‚Schmankerl’ auch für andere sichtbar machen wollte. zwei Tage nach der Idee war der Blog online.

Welche Schmankerln sollen auf deinen Blog?

Nur die allerbesten 🙂 Also die, von denen man am meisten lernen kann. Auswahlkriterien sind die Klassiker: Reichweite, Beteiligung der User, … Ich glaub, ich hab nach vier Jahren Agentur ein recht gutes Gefühl dafür, was besonders stark ist für österreichische Verhältnisse.
Neben den Kampagnen Cases hab ich nach und nach angefangen, auch über allgemeine, branchenrelevante Themen zu schreiben. Zum Beispiel über die besten österreichischen Unternehmen auf Instagram, die erfolgreichsten YouTube Kampagnen

Wie kommst du etwa zu den Infos welche digitale Kampagne von wem durchgeführt wird und wie weißt du welche Kampagnen gerade laufen?

Meistens entdeck ich die Sachen in meinen Streams auf Facebook, Twitter, Instagram. Manche werden mir auch zugeschickt. Von wem die Kampagne ist, ist im Normalfall recht einfach zuzuordnen, weil die Verantwortlichen die Projekte auch über ihre Privataccounts promoten. Wenn etwas unklar ist oder ich mehr wissen will, frag’ ich einfach nach.

Wem möchtest du mit deinem Blog zeigen, dass digitales Marketing auch in Österreich wichtig ist?

Vorrangig möchte ich den Marketing-Verantwortlichen von Unternehmen und Agenturen zeigen, wie man g’scheite Digitalkommunikation macht. Da gibts bei den meisten aus meiner Sicht großen Aufholbedarf. Es schmerzt mich immer ein bisserl, wenn ich seh, wie viel Geld Unternehmen für völlig sinnlose Aktionen rauspuffern. Deshalb ists mir ein Anliegen, auf Digitalschmankerl auch Fallbeispiele von kleineren heimischen Unternehmen zu bringen, die mit wenig Budget oft so viel mehr erreichen als die big brands.

Gibt es Pläne zukünftig auch Unternehmen, Kampagnen und anderes außerhalb von Österreich, also mehr international, zu featuren?

Ganz klar: Nein. Digitalschmankerl ist ganz bewusst ein Nischenprojekt, das sich auf Österreich beschränkt. Zu internationalen Themen gibts genug andere Seiten. Ich muss generell schauen, wie viel Zeit mir in Zukunft für Digitalschmankerl bleibt. Meine Bildungskarenz ist bald zu Ende, ab März such ich einen neuen Job (hinthint, ich bin zu haben!). Wenns irgendwie möglich ist, möchte ich den Blog aber auf jeden Fall weiterführen und vielleicht sogar weiterentwickeln.

Welche Unternehmen machen in Österreich, deiner Meinung nach, einen guten Job in Sachen Social Media Präsenz?

Von den großen Brands: Ja Natürlich!, McDonalds und Der Standard. Mit kleinerem Budget: Die Uni Wien, das Schmucklabel Maqaroon, All I Need, Marcel Hirscher, Michael Buchinger … Und noch einige mehr, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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  1. Pingback: Interview über Digitalschmankerl.at

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