5 Tipps, die Coworken einfacher machen

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Selbstständige, die nicht nur an einem Ort, sondern von überall auf der Welt aus arbeiten können, sehen sich immer wieder mit dem Problem konfrontiert, den richtigen (neuen) Arbeitsplatz zu finden. Beim Finden eines Coworking Spaces trifft man dann auf neue Menschen, eine neue Umgebung und unbekannte Abläufe. Ein Versuch das einfacher werden zu lassen.

“Wo bezahle ich denn hier den Kaffee oder ist der dabei?”, sage ich zu meiner Freundin, als ich mich in einem Coworking Space in San Francisco der Kaffeemaschine annähere. Zum ersten Mal Kaffee, mit einer fremden Maschine, zu machen ist eine Möglichkeit gleich mal alle Herbeieilenden hautnah kennenzulernen, wenn man versehentlich den falschen Knopf betätigt und das Wasser in alle Richtungen spritzt. Ein möglicher, aber vermutlich nicht anzustrebender Weg neue Kontakte zu knüpfen. Wer schon mal einen Coworking Space, in dem er oder sie arbeiten wollte, zum ersten Mal betreten hat, weiß wovon ich spreche.

Ich bin außerdem nicht unbedingt die kommunikativste Person und möchte nicht nach jeder Kleinigkeit den Host des Tages fragen müssen. Ohne Kaffee auszukommen ist allerdings auch keine Option, was also tun?

Ich habe folgende fünf Punkte für mich herausgefunden, die das Leben in Gemeinschaftsbüros einfacher machen.

Zuerst mal zu Meetups gehen und den Space so kennen lernen. Viele Coworking Spaces hosten Meetups, die man auf meetup.com oder auf der Website der Büros finden kann. So bietet sich auch für alle diejenigen, die nicht einfach in ein Büro hineinspazieren wollen, die Gelegenheit die Räumlichkeiten näher kennenzulernen. Dabei trifft man vielleicht auch schon die ersten Personen, die auch hier arbeiten (wollen) und kann sich austauschen. Außerdem stellt dies eine unverbindliche Möglichkeit dar, zum ersten Mal Büroluft zu schnuppern.

Online nach dem Twitter Account oder der Facebook Seite Ausschau halten. Wer schon mal online mit dem Space interagiert hat, bekommt womöglich schon hier ein Gefühl dafür welcher Ton herrscht und, ob man sich eben dort wohlfühlen kann. Wer freundliche und hilfsbereite Antworten schreibt, wird da vermutlich besser abschneiden, als alle diejenigen, die neuen Mitgliedern verschlossen sind. So sieht man, wie auch vor Ort die Stimmung gegenüber diesen Neuen ist.

Nach Bewertungen anderer Userinnen und User suchen. Auf diversen Plattformen, wie Foursquare, Facebook oder Yelp oder anderen Websites, die Reviews von Office Räumlichkeiten anbieten, kann man sich vorab über mögliche Holpersteine informieren. Ist es besonders laut? Sind die Meetingräume immer ausgebucht? Wie schnell ist das WLAN? Klappt alles mit der Verrechnung?

Mit einem Freund oder einer Freundin hingehen. Oftmals ist es auch einfacher in eine eingeschworene Gemeinschaft, die für “die Neuen” zu Beginn, nicht offen scheint, mit einer eigenen Gemeinschaft zu gehen. Zu zweit kann man so einen Gesprächspartner untereinander finden. Gibt es die Möglichkeit in einer Gemeinschaftszone Lunch zu essen, wäre das die Gelegenheit, um sich langsam zu integrieren.

Anknüpfungspunkte suchen. Der ganz besondere Vorteil an Coworking Spaces ist ja meist nicht der zur Verfügung gestellte Schreibtisch, den kann man sich beim Möbelfachgeschäft des Vertrauens auch selbst besorgen, sondern die Community. Kommt man erstmal mit ihr in Berührung, kann man sich auch Unterstützung, Feedback und sogar neue Aufträge holen. Ein Mehrwert, den man im Coffee Shop nebenan meist nicht hat. Deshalb sollte man die anderen wissen lassen, was man selbst anbietet, kann oder woran man interessiert ist.

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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