Stolen und Peach: Über diese Apps spricht das Internet

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Während Stolen am Donnerstag, nach dem Aufkommen von Kritik, aus dem App Store vom Anbieter entfernt wurde, steht die andere App mit dem Pfirsichlogo 🍑 auch weiterhin noch zum Download bereit. Mit Stolen konnte man die Twitter Accounts von anderen “stehlen” und Peach ist ein soziales Netzwerk, bei dem man andere Accounts hinzufügen und Status Updates posten kann.

Mit Siqi Chen, CEO von Hey Inc, das ist die Company hinter Stolen, konnte man am Mittwoch ein sehr ausführliches Interview lesen, wo er sich den Bedenken stellt. Hauptkritikpunkt war da, dass Twitter Accounts in den “Besitz” von anderen übergehen können, ohne dass diese vorher überhaupt zugestimmt hatten.

Das Hinzufügen einer Optout Möglichkeit stellte sich aber als nicht ausreichend heraus und die App wurde deshalb schließlich eingestellt.

Hey! How’s your day going? Here’s mine. 🙂

Posted by Siqi Chen on Thursday, January 14, 2016

 

Sogar Congresswoman Katherine Clark nahm an der Diskussion teil und schrieb Briefe an Twitter und Apple.

Bei Peach geht es hingegen noch aufwärts. Buffer schrieb einen sehr ausführlichen Bericht darüber, wie man Peach am besten verwendet, wie man sich eine Audience aufbaut und verrät noch einige weitere Tipps und Tricks.

Posts mit Buffer timen kann man auf Peach allerdings noch nicht.

Seit Donnerstag gibt es auch eine inoffizielle App für Android und den Desktop, die offizielle App ist bisher nur für iOS verfügbar.

Während sich dabei manche Brands noch Gedanken darüber machen, ob sie auch auf Snapchat präsent sein wollen und auf Ello bereits wieder vergessen haben, ist Peach eben die nächste Möglichkeit, um sich mit “noch einem sozialen Netzwerk” zu beschäftigen.

Neben Buffer hat auch noch ein anderes Social Media Tool, nämlich Hootsuite, bereits darüber geschrieben.

Man darf nun gespannt sein, ob die Stolen App einem Relaunch unterzogen wird und wie lange man noch von Peach sprechen wird. Zumindest werden nun erstmal keine der zahlreichen Invite Codes mehr für die App auf Twitter gepostet werden.

Das sah in letzter Zeit in etwa so aus:

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Hallo, ich bin Silicon Valley Reporterin, lebe in San Francisco, trinke meinen Kaffee selten aus und bin großer Fan vom Dog Park ums Eck. Ruft mich nicht an.

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