Warum diese zwei Männer einen Schatz suchen bis die Hemden vom Körper fallen

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Der 83-jährige Abenteurer Forrest Fenn versteckte vor vier Jahren einen Schatz in den Rocky Mountains. Den Weg dorthin hat er in einem Rätsel verpackt. Dieses Rätsel wollen jetzt zwei Österreicher lösen. Internetmensch und Videoblogger Richard Haderer und Radiomoderator Bernhard Vosicky wollen aus ihrem “Projekt Silva” einen Film produzieren. Geld für die Schatzsuche und die Doku sammeln die beiden derzeit über eine Crowdfunding-Kampagne. Fillmore hat Schatzsucher Haderer gefragt, warum das Abenteuer unterstützt werden soll.

Warum sollten wir euch unser Geld anvertrauen?

Das klingt so dubios. Wir wollen ja keine Spenden, sondern man kann bei uns, via Crowdfunding-Plattform Wemakeit, verschiedene Dinge kaufen die mit dem Film zu tun hat. Also den Film selbst zum Beispiel auf BluRay oder ein VIP Ticket für die Kinopremiere oder eine Goldmünze aus dem Schatz. Was wir jetzt noch Händeringend suchen, sind Unternehmen die als Sponsoren auftreten wollen.

Kauft ihr euch mit dem Budget dann auch ein neues Set dieser Indiana Jones-Hemden?

Natürlich nicht. Echte Abenteurer tragen ihre Hemden bis sie ihnen vom Körper fallen. Das machen wir natürlich auch so.

Weiß Forrest Fenn von eurem Vorhaben?

Ich befürchte nicht. Er wird es aber bald erfahren. Wir wollten nur nicht mit ihm irgendetwas besprechen, bevor wir nicht 100 Prozent wissen, dass wir wirklich den Film machen können.

Warum nehmt ihr nicht einen Teil des Geldes und versucht, ihn zu bestechen und Tipps zu bekommen?

Das wäre zu einfach. Wir haben aber waterboarding gegoogelt und Tutorials auf YouTube dazu geschaut.

Macht ihr die Schatzsuche auch, wenn ihr das Finanzierungsziel nicht erreicht?

So leid es uns tut, vermutlich wird das nicht gehen. Wir sind beide Jungväter, ich sogar zweifacher seit jetzt gerade. Da geht es einfach nicht mal schnell 15.000 EUR in einen Film zu investieren.

Warum habt ihr euch für Wemakeit als Plattform entschieden? Mittlerweile gibt’s ja schon viele Crowdfunding-Plattformen, auch aus Österreich.

Es gibt in Österreich keine einzige Reward-based-Plattform. Startnext hat ihren Sitz in Deutschland, genauso wie Indiegogo. Der Rest in Österreich ist Crowdinvesting, das darf man nicht verwechseln. Wemakeit hat einen Sitz in Wien und somit auch persönliche Betreuung von Anfang an. Das hat uns überzeugt.

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About Author

Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

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