So funktioniert das Neue Arbeiten

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Ein neuer Leitfaden zeigt, welche Tools das selbständige Arbeiten in der digitalen Welt erleichtern. 

Anwendungsbeispiele und Empfehlungen für Digital-Arbeiter

2006 habe ich Sascha Lobos Buch “Wir nennen es Arbeit” gelesen. Ich war damals “Fixe Freie” bei einem Medium –  also zwar selbständig, aber nur beschränkt frei. Das Konzept der digitalen Boheme, wie das Buch sie beschreibt, hat mich damals schon fasziniert, war mir aber noch zu ungreifbar.

Fast neun Jahre später bin ich selbst Teil dieser digitalen Boheme (auch wenn ich nicht in Berlin wohne) und meine Berufung hat mit dem, was unsere Gesellschaft heute noch unter Arbeit versteht, wenig zu tun. Was die Autoren bei “Wir nennen es Arbeit” vorgegeben haben, holt jetzt ein neuer Leitfaden auf den Boden. “Das neue Arbeiten im Netz” ist eine Publikation der von “Digital Champion” Meral Akin-Hecke geleiteten Initiative Werdedigital.at.

Akin-Hecke erklärt in dem Leitfaden in Zusammenarbeit mit vielen Gastautoren, was Neues Arbeiten heißt. Dabei konzentriert sich das Buch auf digitale Berufe. Neben einleitenden Informationen und gesellschaftlicher Betrachtung bietet der Ratgeber eine Vielzahl von Anwendungstipps. Projektmanagement, Crowdfunding und Cloud-Dienste sind ebenso Themen wie Recht, E-Banking und Netzwerken in Social Media-Kanälen.

“Das neue Arbeiten im Netz” schafft, was viele andere Ratgeber in der Kategorie kaum machen: Tools und Tipps für Normalverbraucher darstellen und nicht für Fortgeschrittene und Geeks. Der Mythos der digitalen Boheme bricht weg, was bleibt ist ein Kompass für alle, die sich beruflich im Netz etablieren und organisieren wollen. Das Buch richtet sich in erster Linie an Einsteiger. Wer tiefer in die Welt des digitalen Arbeitens eintauchen will, ist bei Lifehacker-Blogs – und Foren gut aufgehoben.

Der Leitfaden ist ab sofort hier kostenlos als E-Book verfügbar und kann auch als gedruckte Version bestellt werden.

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About Author

Berichtet als freie Silicon Valley-Korrespondentin über Technologie und Wirtschaft und betreibt seit 2014 das Portal Fillmore.

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